Blogparade | Mein Eintritt in die Welt des Gaming

Heyho liebe Leser,

Markus aka. Gaming Devil hat zur *Blogparade gerufen* und das Thema passt wie die Faust auf's Auge - auch wenn ich keinen reinen Gamingblog habe. Zocken war immer eines meiner liebsten Hobbies und von Anfang an auf meinem Blog vertreten.
Aber wie fing das ganze eigentlich an?

Vom ersten PC...

Viele Jahre lang war für mich der Computer das Mittel der Wahl. Nicht weil PC = Masterrace, sondern weil ich es einfach nicht anders kannte. Mein Dad spielt vor allem Flugsimulatoren, dementsprechend hat er den PC samt Flightstick den Konsolen vorgezogen, sodass es diese in unserem Hause schlichtweg nicht gab. Meine Mansa leidet an Motion-Sickness, sie hielt sich vorallem an Point&Clicks wie ZacMckraken, hat aber inzwischen komplett aufgehört.

Mein Dad arbeitete damals auch von Zuhause aus, als Programmierer. Wie ich als Stöpsel nunmal so war bedeutete dies vorallem: "PAPA! Was ist das? Oh nee, langweilig. Spielen, bitteeeee!" und die Arbeit blieb etwas auf der Strecke. Das änderte sich allerdings nachdem er seinem PC ein Upgrade verpasst hatte, genauer gesagt am 10.01.1997... meinem dritten Geburtstag, der Tag an dem ich meinen ersten eigenen Computer bekam. Ein Frankenstein-Monster wie es im Buche stand, mit Windows 95 drauf. Die Teile stammten entweder aus dem Upgrade oder waren Einzelteile, die mein Vater in seiner Firma vor dem Schrottplatz bewahrt hatte. Was hatte ich nur für furchtbar, furchtbar unverantwortliche Eltern. Mein dreijähriges-Ich war auf jeden Fall stolz wie bolle, nun, 20 Jahre später bin ich ihnen immer noch enorm dankbar dafür. So früh den Umgang mit Technik zu erlernen hat mein Leben ungleich einfacher und entspannter gemacht.

"Fass bloß den Reifen nicht an!"
Es folgten die typischen Paint-Krikeleien, zwischendurch "Papa! Hilfe, das geht nicht!" und endlose, geduldige Erklärungen seinerseits, das Programmieren und Installieren nicht ein und das gleiche ist. (Es passiert mir heute noch manchmal, dass ich die Begriffe synonym verwende, es ist einfach zu tief verwurzelt.)
Meine ersten richtigen Spiele waren *Fuzzy und Floppy - Auf der Jagd nach der goldenen Biene* und P.A.W.S. P.A.W.S. steht für "Personal Automated Wagging System" und ist ein Hundesimulator - man steuert einen Roboterhund, dessen Lebensziel es ist, die nervige Nachbarskatze zu vertreiben. Beide Spiele hatten den Vorteil, dass sie mit Sprachausgabe und sehr wenig/keinem Text auskamen, denn ich konnte logischerweise noch nicht wirklich lesen.
Wenige Monate später gesellte sich ein Emulator (für den man damals noch Geld berappen musste! 20 Mark vom Taschengeld/Sparbuch!) samt Pokémon Rot, Super Mario World, Harvest Moon und einigen damaligen Arcade-Spielen dazu. Bestimmt noch einige andere, die aber nach so langer Zeit nicht wirklich im Gedächtnis geblieben sind.

... über das erste Handheld...

Richtig interessant wurde es dann Weihnachten 2001 - zum einen konnte ich nun lesen - zum anderen bekam ich als Weihnachtsgeschenk von meinen Eltern und Oma & Opa mein erstes Handheld, den pink-durchsichtigen GameBoy Advance. Zusammen mit *Pokémon Silber*. Die ursprüngliche Cartridge lebt nicht mehr, der GameBoy schon und die daraus entstandene Freundschaft mit meiner Besten auch. Fast 17 Jahre später, still going strong. <3

Keine Ahnung woher dieser lila GBA kommt. Es ist definitiv nicht mein erster und auch nicht der von meinem Bruder, aber irgendwann tauchte er in den Untiefen meines Zimmers auf. Pokémon Silber habe ich inzwischen erneut gekauft.

Außerdem kam wenige Monate später mit dem Umzug ins eigene Haus auch der Internetanschluss im eigenen Zimmer. So viele neue Möglichkeiten. Auf dem Dachboden hatte ich die Kisten durchwühlt und darin auch Multiplayer wie *Return to Castle Wolfenstein* gefunden, die mein Vater von Freunden bekam. Die ComputerBildSpiele brachte damals *Tomb Raider II* in meine Sammlung.
Kontrolle gab es übrigens nie. Ich durfte spielen was, wann und wie lange ich wollte, wenn ich nur irgendwie meine Finger drankriegen konnte. Das habe ich erst viel später erfahren, ich bin einfach immer davon ausgegangen, dass meine Eltern irgendwo ein Hintertürchen auf meinem Computer installiert hatten, zumindest in der Anfangszeit. Als ich vor einiger Zeit nach einem Fernsehbericht über die neueste Kinder-Ausspionier-Überwachungssoftware doch recht spöttisch danach fragte, sahen sie mich entgeistert an und kommentierten es nur mit: "Wir haben euch nie nachspioniert. Wir haben darauf vertraut, dass wir keine Schwachköpfe großziehen und offensichtlich ist es uns gelungen."
Auch Internetforen *hust* Spieleforum *hust* waren damals groß im Kommen und ich habe dort viel Zeit verbracht, mich mit Leuten ausgetauscht und Jahre andauernde Bekannt- und Freundschaften geknüpft. Wir gehörten damals im Chat zum Inventar und es war eine lustige Zeit.

... zur ersten Konsole... 

Der nächste Sprung kam etwa 2007. Diesmal bekam ich - erneut als Weihnachtsgeschenk - den Nintendo DS, Eine neue Generation, Nintendogs, Harvest Moon, Mario Kart und mal wieder Pokémon kamen dazu. Außerdem kaufte ich danach einer damaligen Freundin ihren Nintendo Gamecube ab; da war sie nun, meine erste richtige Konsole und war doch eigentlich schon arg veraltet. Egal, denn auch für den Gamecube gab es wunderbare Spiele, allen voran *Eternal Darkness*.
Die nächste ließ dann nicht mehr ewig lange auf sich warten und es wurde eine Playstation 3 Slim. Allmählich schließt sich der Kreis, denn mein erstes Spiel für diese war *Wolfenstein (2009)*, der Nachfolger von Return to Castle Wolfenstein, mit dem ich Jahre zuvor die ersten Schritte im Onlinespielen gemacht hatte. Mit der PS3 war der Wechsel vom PC zur Konsole für mich abgeschlossen; vom Tower-PC war ich inzwischen zu Laptops übergegangen, die in der Leistung aber natürlich nicht mithalten konnten und zum Zocken neuerer Spiele ungeeignet waren. Zum Schauen von Let's Plays auf Youtube hat es jedoch gereicht und auch dort bin ich in verschiedene Communities hineingesaugt worden.


... bis heute!

Und heute? Heute sammle ich. Nicht einfach jedes Spiel was jemals für eine Konsole erschien, ein bisschen wählerischer bin ich schon, aber es gibt viele Genres die mich interessieren. Nach meinem Auszug haben sich in meinem kleinen Nerdcave zusätzlich ein SNES, ein N64 sowie ein 3DS und eine PS4 samt diversen Spielen angesammelt. Eine XBOX und eine PS2 mit Modchip hätte ich noch gerne und wenn ich sie - ohne Mondpreis und in gutem Zustand - erlegen kann, werden auch diese kommen. Nur der Platz wird langsam knapp!
Dass ich zu vielen in diesem Beitrag erwähnten Spielen bereits einen Post geschrieben habe, ist auch kein Zufall; sie sind meine Meilensteine, haben mich lange begleitet, werden gehegt, gepflegt und auch heute noch gespielt. Das selbe gilt für ihre Nachfolger. Die können zwar meist nicht an den nostalgischen Charme ihrer Vorväter heranreichen, aber wenn ein neues Harvest Moon, Wolfenstein oder Pokémon Spiel erscheint, könnt Ihr euch sicher sein, dass ich es vorbestelle. Mit den Welten bin ich vertraut und ich verschwinde immer wieder gerne in ihnen. Neue Gesichter, zuletzt zum Beispiel Nioh, können sich ebenso schnell in mein Herz mogeln - wenn sie genug Substanz haben und nicht nur Grafikblender sind.

Ein Teil - zugegebenermaßen sehr unaufgeräumten - Sammlung, darunter viele meiner Favoriten. Ich wünschte ich hätte mehr Platz für Regale und müsste nicht die Hälfte in Kisten stecken.
Natürlich ist die Zeit, die ich mit Spielen verbringe, inzwischen geschrumpft. Ich bin kein Vollzeit-Gaming-Blogger, nichtmal ein Vollzeit-Blogger und ich habe mein Hobby auch nicht zum Beruf gemacht. Neben Schule oder gar Kindergarten war es nie eine Frage, das lief auch so problemlos. Die Uni ist leider deutlich zeitintensiver und geht definitiv vor. Einzig die Wochenenden, an denen ich nicht in der Klausurvorbereitung stecke, sind komplett zum Zocken und Lesen reserviert und mir demnach heilig.
Foren sind mittlerweile ziemlich ausgestorben und Youtube hat sich zur Werbeplattform für Trottel entwickelt. Ich verfolge nur noch eine Hand voll Gaming-Youtuber/Streamer regelmäßig und bin in deren Community eingebunden; Cinemassacre, CohhCarnage und TailsGaming bzw. früher MarkoKorn92. Letzterer war auch der erste Let's Player, den ich damals abonniert habe. Zufall? Ich denke nicht. Alle sind super symphatisch, keine Sellouts und haben eine Art und einen Enthusiasmus an sich, der mich auch zuschauen lässt wenn mich das Spiel nicht wirklich interessiert,


Wer noch an der Blogparade teilnehmen möchte: bis zum 31.05.17 ist noch Zeit! Auch die Beiträge der anderen Teilnehmer sind definitiv empfehlenswert :)


Liebe Grüße!

1 Kommentar:

  1. Hey Gina, danke das du teilgenommen hast sehr nice zu lesen deine Story. Super Blog by the Way.

    Lg Max

    AntwortenLöschen

Huhu! Ich freue mich über jeden Kommentar den ihr hinterlasst. Konstruktive Kritik und Vorschläge sind gerne gesehen, beachtet jedoch bitte die Netiquette.

 
Google+