Life | Die Neuen im Haus

Heyho liebe Leser,


Meine erste Augusthälfte war wirklich unschön genau wie der Rest des Jahres 2017 bisher.
Vor zweieinhalb Wochen ist mein Babymuffin, Richard, plötzlich verstorben. Er war nie krank, abends beim Füttern hat er noch mit mir gekuschelt und auf meiner Schulter gesessen, während ich den Napf gefüllt habe.
Vier Stunden später haben die beiden Großen mich mit lautem Gequietsche alarmiert; Richard lag in der Ecke des Käfigs, schlaff wie ein nasser Sack. Er hat sich noch rausnehmen lassen und ist dann zehn Minuten später zusammengerollt in meinem Shirt für immer eingeschlafen.


Jeremy und James haben das schlecht verkraftet. Sie durften nochmal nach ihm schauen und haben sofort versucht ihn zu wärmen und zu putzen, den Rest der Nacht sind sie dennoch durch den Käfig geflippt und haben nach ihm gesucht. Danach haben sie sich sehr zurückgezogen, viel gekuschelt und mir 2-3 Tage kaum über den Weg getraut - schließlich habe ich ihren Zwerg weggenommen und nicht wieder zurückgebracht.

Ich wollte auf keinen Fall riskieren, dass einer von Beiden alleine "übrig bleibt", sie werden schließlich auch nicht jünger. Deshalb haben wir Verstärkung gesucht.
Das lokale Tierheim hat derzeit nur Pärchen - Kastrat + Weibchen - zur Abgabe, somit fiel diese Möglichkeit leider aus. Mit fast zweieinhalb Jahren tue ich den Beiden keine Kastration mehr an, das Risiko ist mir für eine nicht zwingend notwendige OP einfach zu groß.
Und wer noch behauptet, ein Paar sei völlig ausreichend und es braucht keine Drei für ein Rudel; es macht einen riesen Unterschied. Nicht im positiven Sinne, denn die Dynamik zwischen den zweien ist völlig über den Haufen geworfen worden. Zu dritt gab es - abgesehen von Jeremys heiligem Napf, an den keiner ran durfte - keinen Streit. Jetzt: James will kuscheln, Jeremy braucht mal seine Ruhe. Jeremy will geputzt werden, James hat keinen Bock. Entweder einen zieht den kürzeren und erbarmt sich, oder es gibt Knatsch, weil sie einfach keine "Ausweichmöglichkeit" haben und sich an niemand anders wenden können.

Links Nicky, rechts Alice <3
Die Suche nach Böckchen ging also weiter und wir sind zum Glück doch noch fündig geworden.
Nicky und Alice - benannt nach Nicky Hayden und Alice Cooper - durften nach Startschwierigkeiten und Verzögerung endlich einziehen. Die zwei kleinen Ü-Eier sind so winzig! Alice ist der mutigere, er hat sich sogar gerade schon auf meine Hand gepflanzt und die Nagelmalt-Paste von meinem Finger geschlabbert. Nicky hat probiert, aber so ganz geheuer war es ihm dann doch nicht (und die Hinterfüßchen mussten sicher auf dem Boden bleiben) :D

Der erste Kontakt lief bisher ganz gut - Alice war neugierig, Nicky sehr zurückhaltend und meine beiden alten Männer haben auch kein Drama gemacht. Zweimal an der Box schnüffeln ("Ah, Ihr seid also die Neuen") und dann waren die Leckerchen wieder interessanter. Was gut ist, denn bei dem Größenunterschied hatte ich Angst, dass Jeremy sie versehentlich inhaliert wenn er hungrig ist...

Mit dem ersten richtigen Integrationsversuch warten wir noch ein bisschen, bis die Knirpse sich eingelebt haben und vielleicht noch etwas zugelegt haben. Wird aber bestimmt auch einen Bericht geben ;)


Liebe Grüße!

1 Kommentar:

  1. Oh gott, dass tut mir so leid, dass deine Ratte von dir gegangen ist. Ich kann das gut nachvollziehen, ich habe selber einige Haustiere. Umso schöner, dass du jetzt wieder Verstärkung für deine Gruppe hast. :)
    Ich wollte auch schon immer Ratten haben, aber bisher hat es nur für Mäuse gereicht, meine Mutter ist von ratten nämlich gar nicht begeistert. :/

    LG Pierre von Milk&Sugar

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